Zahnfleischbluten Tipps

Zahnfleischbluten! Was tun?

Zahnfleischbluten kennt jeder. In der Regel ist ein Zahnfleischbluten nicht weiter bedenklich. Meist tritt Zahnfleischbluten nach dem Zähne putzen oder dem Benutzen von Zahnseide auf. Das Zahnfleisch blutet, da kleine, entzündete Stellen aufplatzen und dann bluten. Allgemein und auch um Zahnfleischbluten vorzubeugen, sollten Sie stets auf eine sehr gute Mundhygiene achten. So verhindern Sie eine schlimmere und schmerzhafte Zahnfleischentzündung oder gar eine Parodontitis, die auch zum Zahnausfall führen kann.

Ganz wichtig: Leiden Sie ständig unter Zahnfleischbluten oder ist es mit Schmerzen verbunden, dann empfehlen wir Ihnen einen Termin in unserer Zahnarztpraxis in Düsseldorf Oberbilk zu vereinbaren, damit wir die Ursache untersuchen können.

Allerdings gibt es auch einige Maßnahmen, die Sie vorbeugend auch bei Ihrer häuslichen Zahnpflege vornehmen können.

Disziplinierte Zahnhygiene bestes Mittel gegen Zahnfleischbluten

Der häufigste Grund für Zahnfleischbluten ist die Ansammlung von Plaque, dem Zahnbelag, am Zahnfleischrand. Wird dieser nicht regelmäßig durch gründliches Zähneputzen entfernt, kann sich dieser zu Zahnstein verhärten. Am Zahnstein lagern sich Beläge wiederum leichter ab, was zu einer weiteren Irritation des Zahnfleischs führt. Dies führt zu Zahnfleischbluten, Zahnfleischentzündung und dann zur Parodontitis. Um die Entstehung von Zahnbelägen und die Folgen vorzubeugen, sollten Sie eine gute Zahnpflege-Routine etablieren.

  • Zweimal täglich Zähne putzen
  • Fluoridhaltige Zahnpasta benutzen
  • Zumindest einmal, besser zweimal, am Tag Zahnseide verwenden
  • Professionelle Zahnreinigung
  • Regelmäßige Kontrolltermine bei Ihrem Zahnarzt

Die richtigen Zahnpflege-Utensilien bei Zahnfleischbluten

Es empfiehlt sich auch das Werkzeug für Ihre Zahnhygiene genauer unter die Lupe zu nehmen. Die Verwendung einer Zahnbürste mit mittelfesten oder harten Borsten erweckt zwar das Gefühl, mit dieser die Zähne besonders gründlich reinigen zu können. Meist führen die festen Borsten jedoch eher zu weiteren Irritation des Zahnfleischs und so zu Zahnfleischbluten. Eine Zahnbürste mit weichen Borsten reinigt die Zähne hingegen schonend und genauso gründlich, führt zu deutlich weniger Reizungen des Zahnfleischs und so auch zu einem Rückgang des Zahnfleischblutens.

Nicht nur die Zahnbürste selbst, sondern auch die Art und Weise, wie Sie Ihre Zähne putzen, kann das Zahnfleischbluten verursachen. Führen Sie die Zahnputzbewegung stets vom Zahnfleischrand weg. Sollten Sie länger keine Zahnseide mehr angewendet haben, starten Sie damit wieder und benutzen Sie diese regelmäßig, mindestens einmal am Tag. Achten Sie sowohl beim Zähneputzen als auch beim Zahnseide verwenden darauf, nicht zu viel Druck auszuüben.

Zahnfleischbluten und zahnfreundliche Ernährung

Auch mit Ihrer Ernährung können Sie die Zahngesundheit positiv beeinflussen. Dabei spielt nicht nur, was Sie essen, eine Rolle, sondern auch, wann Sie die Mahlzeiten zu sich nehmen. Sicherlich keine Neuigkeit und Überraschung ist, dass zuckerhaltige Nahrungsmittel nicht gut für Ihre Zähne sind. Denn der Zucker dient den im Plaque siedelnden Bakterien als Nahrung. Die dadurch entstehenden Säuren verursachen Karies. Das ist nicht nur schmerzhaft, es begünstigt auch wiederum die Ansiedlung von weiterem Zahnbelag, daraus folgende Zahnfleischentzündungen und somit Zahnfleischbluten. Kalziumhaltige Lebensmittel versorgen den Zahnschmelz und Nahrung die vermehrt gekaut werden muss, regt die Speichelproduktion an, so dass Beläge es schwerer haben sich abzulagern.

Medikamente können Zahnfleischbluten begünstigen

Einige Medikamente haben die Nebenwirkung, dass Zahnfleischbluten schneller auftreten kann. Nehmen Sie häufiger schmerzlindernde Arzneimittel, die Acetylsalicylsäure (ASS) enthalten ein, kann es so leichter zu einem Zahnfleischbluten kommen, denn sie verdünnen das Blut. Prüfen Sie auch andere Medikamente, die Sie regelmäßig einnehmen, ob als Nebenwirkung Zahnfleischbluten aufgeführt ist. Sollte dies der Fall sein, sprechen Sie mit Ihrem Arzt darüber, der eine andere Dosierung oder sogar ein anderes Medikament verschreiben kann. Konsultieren Sie in jedem Fall immer Ihren behandelnden Arzt.

Vereinbaren Sie einen Zahnarzttermin

Wenn die Veränderung Ihrer Zahnpflege-Routine, eine Ernährungsumstellung und die Neueinstellung Ihrer Medikation keine Abhilfe schaffen konnten und Sie immer noch unter Zahnfleischbluten leiden, dann vereinbaren Sie einen Termin bei 360°zahn in Düsseldorf Oberbilk. Wir können dann Ihre Zähne und das Zahnfleisch sowie den übrigen Mundraum genau untersuchen und auch eine eventuelle Zahnerkrankung, wie eine fortgeschrittene Zahnfleischentzündung oder Parodontitis, feststellen und behandeln.

Sollten Sie an Zahnfleischbluten leiden kontaktieren Sie unsere 360°zahn Zahnarzt-Praxis in Düsseldorf Oberbilk. Bei einem ersten Termin untersuchen und beraten wir Sie gerne zur Behandlung von Zahnfleischbluten.

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