Oberkiefer

Der Oberkiefer (lateinisch Maxilla) ist ein paariger Knochen des Kopfskeletts, der fest mit dem Schädel verwachsen ist. Er gehört zum Gesichtsschädel und bildet einen Teil des Gaumens, der Nasenhöhle sowie den Boden der Augenhöhle. Der Oberkiefer zieht sich beiderseits der Nase bis zur Augenhöhle hinauf. Im Mund bildet er den knöchernen Gaumen und damit das Dach der Mundhöhle.

Bedeutung in der Zahnmedizin

Die Kiefernhöhle ist eine Öffnung des Oberkiefers, die mit dem Nasengang in Verbindung steht, wodurch sich Bakterien, Viren und Entzündungen leicht ausbreiten können. Zusätzlich stehen die Wurzeln der oberen Backenzähne nur knapp vor der Kiefernhöhle, sodass es bei Entzündungen zum Durchbruch kommen kann. Diese anatomische Besonderheit macht auch das Einsetzen von Implantaten in diesem Bereich oftmals schwierig.