Retrognathie

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Die Bezeichnung Retrognathie gilt in der Zahnheilkunde für Ober- und Unterkiefer. Bei einer maxillären Retrognathie ist der Oberkiefer nach hinten verlagert. Der Oberkieferkörper ist verkleinert. Bei einer mandibulären Retrognathie liegt eine Rückverlagerung des Unterkiefers vor. Der Unterkiefer ist hier verkürzt. Man spricht auch von einem „Fliehenden Kinn“.

Mandibuläre Retrognathie im Schlaf

Auch im Schlaf kommt es häufig zu einer mandibulären Retrognathie. Wenn der Mensch schläft, entspannen sich die Muskeln. So auch im Gesichts- und Kopfbereich. Der Mund öffnet sich und der Unterkiefer wird leicht nach hinten verlagert. Fällt diese Rückverlagerung zu stark aus, verengen sich die Atemwege und die Atmung wird blockiert. Der Mensch schnarcht und kann eine Schlafapnoe entwickeln.